:|*|: Gedichte :|*|:

 

 

 

Kleines Seelchen

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir so

viel Glück gebracht, musstest gehen, bist

nun fort, weit an einem schönen Ort.

Regenbogen, Wasserfall, grüne Wiesen

überall, spielen, toben, frohes Treiben

hier willst du ganz sicher bleiben.

Kleines Seelchen warte dort, wart auf

mich an diesem Ort, eines Tages, du

wirst sehen, werden wir uns wieder sehen.

 Wenn wir uns dann wieder sehen, werden wir

gemeinsam gehen, in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt‘s nie wieder Sorgen. Mensch, sei gut zu

deinem Tier, denn gemeinsam wollen wir
doch die Ewigkeit verbringen.

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir

oftmals Freude gemacht, Dank, sag ich an

dieser Stelle, geh nun über diese Schwelle.

Geh nach Haus zu all den Lieben, sieh, sie

warten auf Dich drüben, mach Dir keine

Sorg` um mich, kleines Seelchen,

ich vergess` Dich nicht!

 

(Verfasser: unbekannt)

Die tröstende Schnuppe

Auch wenn ich schon gegangen bin, seh' ich

gern zur Erde hin. Ich bin ein Stern am

Himmelszelt, in einer schönen Wunderwelt.

In einer klaren Schnuppennacht, mit

seiner wundervollen Pracht, werde ich als

Schnuppe schweifen, über das Himmelszelt

hinstreifen. Ich falle dann in Deinen Schoß,
denn deine Liebe war so groß.

(Verfasser: Katja Wessel) 

Wenn kleine Engel schlafen gehn, kann

man das am Himmel sehn; denn für

jeden Engel leuchtet ein Stern und

deinen sehe ich besonders gern.

(Verfasser: unbekannt)

Eine kleine Abschiedsträne wirst du weinen

irgendwann, wenn ich dir ganz leise sage,
dass ich nicht mehr warten kann.

Eine kleine Abschiedsträne nehm´ ich mit

mir in die Welt. Und sie wird mir immer

sagen, dass dein Herz noch zu mir hält.

Ich werde immer von dir träumen nur von

dir allein, was ich auch tu, denn die große

Liebe meines Lebens das bist du nur du!

Eine kleine Abschiedsträne die bringt mich

zu dir zurück denn bei dir bin ich zuhause
und bei dir da wohnt das Glück

 

(Verfasser: unbekannt) 

 

Der Himmel ist so hell, der Himmel ist so

blau und irgendwo, das weiß ich ganz genau,
irgendwo da oben und bestimmt nicht
ganz

allein, irgendwo da oben ... musst Du sein,

auf einer Wolke oder so, aber ganz

bestimmt dort oben irgendwo.

(Verfasser: unbekannt)

 

 

Eines Abends wirst Du über Deinem

Haus ein Licht leuchten sehen,
und Du meinst zu wissen,
woher es kommt ...

... eines Abends wirst Du über Deinem

Haus eine Sternschnuppe versinken

sehen und Du meinst zu wissen,
wer sie Dir geschickt hat ...

... eines Abends wirst Du über Deinem

Haus den Mond versinken sehen,
und Du meinst zu wissen,
wer immer noch an Dich denkt ...

All das ist dein kleiner geliebter Schatz
der über die Regenbogenbrücke ging,
und dich von dort oben sieht um
dir einen Gruß zu schicken.


(Verfasser: unbekannt) 

Irgendwann werden meine Tränen

vergehn`n, die ich aus Liebe geweint.
Irgendwann gibt es ein Wiederseh`n,
das uns dann wieder vereint.

Irgendwann wirst du bei mir sein,
liegt das Glück auch jetzt noch so fern.
Wir müssen nicht ewig traurig sein,
mein Engel, ich hab dich so gern!

(Verfasser: unbekannt)

 

 

Ich bin nicht tot

Steh nicht an meinem Grab und weine. Ich bin

nicht dort. Ich schlafe nicht. Ich bin wie tausend

Winde, die wehen. Ich bin das diamantene Glitzern

des Schnees. Ich bin das Sonnenlicht aus

reifendem Korn. Ich bin der sanfte Herbstregen.


Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille, bin ich

der flinke Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden

Flug. Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.

 

(Anonymes Zitat aus: Penelope Smith, "Gespräche mit Tieren")

Es gibt eine Zeit der Freude, eine
Zeit der Stille, eine Zeit

des Schmerzes, eine Zeit der Trauer

und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

(Verfasser: unbekannt)